Maiandacht 2026 an Portemeiers Kreuz

Zu einer stimmungsvollen Maiandacht hatte die Mühlenkompanie in diesem Jahr die Schützenbruderschaft sowie zahlreiche Gläubige an Portemeiers Kreuz eingeladen. Mit großem Engagement sorgten die Verantwortlichen der Kompanie gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern für einen würdigen Rahmen der traditionellen Marienandacht.

Dabei machte es der Wettergott den Verantwortlichen und Besuchern besonders spannend. Bereits den gesamten Abend über herrschte eine heikle Wetterlage mit drohenden Gewittern und Starkregen. Immer wieder richteten sich die Blicke sorgenvoll zum Himmel, da das nahende Unwetter die Veranstaltung jederzeit hätte unterbrechen können. Letztlich blieb die Gemeinschaft jedoch von den angekündigten Regenschauern verschont.

Rund 200 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt und versammelten sich auf der Hofstelle Rodehutscord, nahe an Portemeiers Kreuz, um gemeinsam die traditionelle Maiandacht zu feiern.

Gestaltet wurde die Maiandacht von unserem Schützenbruder Pater Werner Vullhorst von der Abtei Königsmünster in Meschede, der seine Gedanken auf eine sehr persönliche und zugleich weitsichtige Weise vortrug. Immer wieder nahm er Bezug auf seine Wurzeln im Hasendorf und erinnerte an prägende Erfahrungen aus seiner Heimat. Gleichzeitig richtete er seinen Blick weit über die örtliche Gemeinschaft hinaus und spannte den Bogen zu den Herausforderungen und Hoffnungen der Menschen in aller Welt.

Ein besonderes Anliegen war es ihm, seinen Primizspruch weiterzugeben, den er auf den Tag genau vor 38 Jahren bei seiner Primizfeier in Hövelhof an die Gemeinde gerichtet hatte. Die Worte, die ihn seit Beginn seines priesterlichen Wirkens begleiten, gab er auch an diesem Abend erneut den Gläubigen mit auf den Weg.

Zum Abschluss der Andacht sprach Pater Vullhorst das Gebet der Vereinten Nationen

Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte das Bläserensemble unter der Leitung von Katharina Sander. Mit seinen ausgewählten Musikstücken verlieh es der Andacht einen würdigen Rahmen.

Im Anschluss an die Maiandacht begrüßten die Veranstalter Ortsheimatpfleger Carsten Tegethoff. In seinem Vortrag erläuterte er die Geschichte des Portemeiers Kreuzes sowie die damit verbundene Geschichte der Hofstelle Rodehutscord. Die Zuhörer erhielten dabei interessante Einblicke in die lokale Historie und die Bedeutung dieses besonderen Ortes.

Der Abend klang anschließend in geselliger Runde aus. Bei Bratwurst und kühlen Getränken nutzten die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zu guten Gesprächen und zum gemütlichen Beisammensein. So wurde die Maiandacht nicht nur zu einem geistlichen Erlebnis, sondern auch zu einem schönen Ausdruck lebendiger (Schützen-) Gemeinschaft.

Die Mühlenkompanie bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Musikerinnen und Musikern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt Josef und Kornelia Rodehutscord, die den Vorplatz an Portemeiers Kreuz sowie ihre sehr schöne alte Fachwerkscheune für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben. Durch ihre Gastfreundschaft und die Unterstützung vieler engagierter Hände wurde die diesjährige Maiandacht zu einem gelungenen und eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis.

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